Gesundheitsforum Chemnitz

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Institut für orthofunktionales therapeutisches Training

Augustusburger Straße 228
09127 Chemnitz
 
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0371 – 28 31 838
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0371- 28 31 837
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Themen

  • Themenabende

    „Bewegung macht die Kinder klug“

    Forscher haben festgestellt, dass Bewegung die Grundlage für die Entwicklung der neuronalen Netzwerke im Gehirn ist. Bewegung schafft somit die Voraussetzungen für jegliches Lernen. Dabei folgt die Entwicklung der Bewegungsfähigkeit der Kinder bestimmten Regeln. Eine wichtige Rolle dabei spielen frühkindliche Reflexe. Denken wir so, wie wir uns bewegen?

    „Zappelphilipp und Träumsusel“

    ADS und ADHS sind heute sehr häufige Diagnosen, die im Zusammenhang mit Lernstörungen gestellt werden. Oft aber sind sie nur das Signal, dass ein Kind zu viel Anstrengung bei Lernen erbringen muss, weil zentrale Verarbeitungsprozesse im Gehirn nicht ganz so einfach funktionieren wie bei anderen Kindern. Ist ADS wirklich eine Krankheit und was kann man tun?

    „Kann er nicht oder will er nicht?“

    Seit vielen Jahren wird der Prüfablauf nach Fred Warnke und Winfried Scholtz erfolgreich in vielen Praxen durchgeführt. Therapeuten und Eltern erhalten schnell einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Kinder.  Was wird dabei wie und warum geprüft?

    „Hat´s geschrieben und kann´s nicht lesen...“

    Die Schreibmotorik gehört zu den differenziertesten Bewegungen, die der Mensch zu Wege bringt. Aber nicht immer gelingt das Schreiben so, wie man es gern möchte oder so, dass Andere es gut lesen können. Trotz Schönschreibübungen bleibt die Schrift oft fast unleserlich. Muss das so bleiben?

    „Was Hänschen nicht hört...“

    Im „Trainingscamp Muttibauch“ kann das Kind bereits ab der 18. Schwangerschaftswoche so gut hören, dass es Vokale unterscheiden kann. Bei Sprachentwicklungsstörungen, Störungen der Lese- und Schreibfertigkeiten fallen immer auch bestimmte Hörstörungen auf. Heute kennen wir diese Zusammenhänge und können helfen. Welche Hörstörungen gibt es und wie kann man sie erkennen?

    „Was Hänschen nicht sieht...“

    Wann das Sehenlernen wirklich beginnt, ist teilweise noch ein Geheimnis. Unstrittig ist dagegen unter Fachleuten, dass das Krabbeln für das beidäugige Sehen von entscheidender Bedeutung ist. Immer wieder merken wir, dass Lesestörungen, Bewegungsstörungen und Sehstörungen in einem engen Zusammenhang stehen. Welche Sehstörungen gibt es und wie kann man sie erkennen?

    „Der kleine Mann im Ohr“

    Viele Menschen leider unter Ohrgeräuschen. Vom Rauschen bis zum schrillen Pfeifen ist alles „drin im Ohr“. Der Leidensdruck kann dabei sehr groß werden. Hilfe erfahren die Betroffen dabei oft wenig. Man muss eben damit leben lernen. Was ist „Tinnitus“ und was kann man dagegen tun?

    „2+3=6 oder?“

    Wie einigen Kindern das Lesen und Schreiben schwer fällt, haben andere Kinder Probleme mit dem Rechnen. Rechnen ist die Kommunikation über Größen, Mengen und Entfernungen. Forscher haben interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei LRS und Rechenstörungen festgestellt. Kann man Kindern, denen das Rechnen schwer fällt auch helfen?

    „Mensch ärgere dich nicht“

    Kinder brauchen Spiele und Zeit zum Spielen. Oft ist es aber gar nicht so einfach geeignete Spielmittel und Spielzeuge zu finden, die die Entwicklung der Kinder fördern. Was brachen Kinder, damit sie „richtig“ spielen können?

    „Übung macht den Meister“

    Ein erfolgreiches therapeutisches Training wird in der Regel durch häusliches Training begleitet, Es gibt viele Programme und Konzepte dafür. Was kann man und wie sollte man es zu Hause tun, damit der Effekt des therapeutischen Trainings wirklich schnell in der Schule ankommt?

    „KISS-KIDD´s“

    Schon wieder eine neue Modekrankheit, die erklären soll warum manche Kinder so schwierig sind. Es geht dabei um die Rolle des Kopfgelenks für die kindliche Entwicklung. Rund 46% aller Kinder sollen davon betroffen sein. Schlimme Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder soll sie auch haben. Und was ist es wirklich?

    „Die liegende Acht“

    Sie ist schon lange ein beliebtes therapeutisches Spielmittel. Sie fördert die Hemisphärenkoordination und das laterale Zusammenspiel beider Körperseiten. Wie und warum ist das so und welche Möglichkeiten zur Gestaltung der Therapie gibt es?

    „Rechts oder links“

    Es geht um Stichworte wie Lateralität, Seitendominanz und Händigkeit. Was ist das, welche bedeutung hat das für das Lernen und die Leistungsfähigkeit und wie kann man das entwickeln und fördern?

    „Wasser ist nass“

    Jeder Mensch besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Ea ist also sehr wichtig. Wasser kann man trinken, man kann es aber auch lassen. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Wasser und Wohlbefinden und zwischen Wasser und Lernen und Arbeiten.

    „Ich sehe was, was du nicht siehst“

    Die Anpassung der Augen an Helligkeit und Dunkelheit ist bei manchen Kindern gestört. Sie können deshalb manchmal die schwarze Schrift auf dem weißen Papier nicht erkennen. Wortbildkheit nennt man diese Erscheinung. Mit Farbfolien kann man solchen Kindern beim Leselernprozess helfen.

    „Biofeedback / Neurofeedback“

    Eine nicht mehr neue therapeutische Methode ist immer mehr im Kommen. Viele Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen befassen sich damit. Was ist das und was kann man damit machen. Wir geben einen kleinen Überblick und wollen neugierig machen.

    „Brain-Boy specials“

    Wer mit dem Brain-Boy trainiert wird erfolgreicher lernen. Über 25.000 Kinder und Erwachsene haben diese Erfahrung schon gemacht und eindrucksvolle Studien belegen das. Aber nicht immer klappt das. Es gibt eben auch hier Ausnahmen. Über diese wollen wir reden. Ich werde versuchen zu erklären warum und wann das Training vielleicht nicht wie sonst erfolgreich ist. Außerdem werde ich Ihnen Tips geben, wie Sie das Training modifizieren und somit erfolgreich machen können.

    „...Nichts geht mehr“

    Es gibt Kinder, die üben und trainieren - trotzdem stellt sich kein Erfolg ein. Sie sind schnell erschöpft und wirken oft krank. MEssungen haben gezeigt: Es gibt Menschen mich auffällig geringer bioelektrischer Energie. Medizinische Bezeichnungen wie neurathenie und CFS versuchen, die Situation zu beschreiben. Was steckt dahinter?

    „Koordinationstraining“

    Was ist motorische Koordination und wie lernt man das? Alexandrowitsch Bernstein wird auch "Vater der Koordinationstheorie" genannt. Seine Vorstellungen und auch andere Modelle zur Entwicklung der Koordinationsfähigkeit werden vorgestellt.

    „Geht nicht gibts doch!“

    Das ist eine schlimme Erfahrung: Man will etwas tun. Man denkt, dass man es schafft - und dann geht es schief. Dabei muss es nicht um große Projekte gehen, sonder um ganz einfache Handlungsabläufe. Man nennt das Phänomen "Praxiestörung". Was ist das und was geschieht dabei, Wie kann man das verstehen und sinnvoll helfen?

    „Beziehungsweise lernen“

    Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass man gemeinsam und innerhalb bestimmter sozialer Strukturen besser lernen kann. Welche sozialen Bezüge können das Lernen in welcher Weise fördern? Jeder Mensch lernt von Anfang an lieber gemeinsam mit anderen zusammen.

    „Autismus“

    ...ist ein Krankheit...ist eine schwere Behinderung...da kann man nichts machen...villeicht kann man einige bissel fördern...Was ist Autismus für einen Therapeuten, der schon viele Jahre mit dem Warnke-Verfahren arbeitet? Welche Erfahrungen führen zu welchen Einsichten?

    „21 Irrtümer über das Lernen“

    wir räumen mit sogenannten Bildungsmythen auf. Wer von falschen Vorstellungen ausgeht, kann auch nur zu falschen Ergebnissen kommen. Deshalb macht es Sinn, über bestimmte Annahmen zum Lernen einmal nachzudenken.

    „Die großen Aufgaben des Kleinhirns“

    Was tut das Kleinhirn. Wie lernt es, was es zu tun hat? Wie merkt man, dass es richtig funktioniert. Das Kleinhirn spielt besonders bei Sprachprozessen eine wichtige Rolle. Aber auch für die sensomotorische Steuerung ist es wichtig. Das "Klein"e Hirn mit den großen Aufgaben!

    „und 1 und 2 und 3 und 4“

    taktvoll befassen wir uns mit der Entwicklung von Rhythmus und Timing. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Alles hat seine Zeit und seine zeitliche Ordnung. Wie entwickelt sich Rhythmus und welche Bedeutlung haben Rhythmus und Timing für das Leben und die Leistungsfähigkeit des Menschen?
  • Warnke® - Grundlagen

    Warnke®-Verfahren – Grundkurs  

    Hörwahrnehmung, Sprache und Rechtschreibung durch Ursachentraining besser fördern

     

    Sprache und Sprachverstehen in jedem Lebensalter zu fördern ist das Hauptanliegen des Warnke®-Verfahrens. Dies beginnt mit dem kindlichen Spracherwerb, umfasst die Förderung der Schriftsprache (Lesen und Schreiben) und schließt mit der Unterstützung sicheren Sprachverstehens auch im Erwachsenenalter.

    Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache nehmen ständig zu. Dies gilt gleichermaßen für Kinder und für Erwachsene. Trotz eines guten Gehörs fehlt es oftmals am sicheren Verstehen. Hörtests bringen zumeist kein Ergebnis. Dieser Kurs vermittelt Ihnen einen hochaktuellen Überblick zu Hintergründen und Ursachen.

    Mit dem Warnke®-Prüfverfahren ermitteln Sie zunächst den aktuellen Stand der Sprachverarbeitung Ihres jeweiligen Klienten. Zu jedem festgestellten Ergebnis bietet das Warnke-Verfahren eine konkrete und maßgeschneiderte Trainingsmöglichkeit. Die Wirksamkeit des Warnke®-Verfahrens wurde u.a. durch Studien der Medizinischen Hochschule Hannover wiederholt wissenschaftlich nachgewiesen.

    Das Seminar vermittelt anschaulich anhand von lebensnahen Praxisbeispielen und Übungen sofort nutzbares Wissen rund um Sprache und Wahrnehmung. Alle Teilnehmer erleben für sich den gesamten Warnke-Prüfablauf sowie die systematischen Trainingsmöglichkeiten des Verfahrens. Andere Ansätze sowie die Einbindung in Ihre tägliche Arbeit werden angemessen erläutert und diskutiert.

     

    Warnke®-Verfahren – Aufbaukurs  

    Hörwahrnehmung, Sprache und Rechtschreibung praktisch prüfen und trainieren

     

    Aufbauend auf den Inhalten des Warnke®-Grundkurses „Hörwahrnehmung, Sprache und Rechtschreibung durch Ursachentraining besser fördern“ erschließen sich die Teilnehmer in diesem Kurs solides praktisches Wissen. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen von 3 bis 5 Teilnehmern die Bedienung der wichtigsten Geräte des Warnke®-Verfahrens. Alle Fragen aus den konkreten Übungssituationen werden sofort durch den erfahrenen Referenten / Supervisor beantwortet.

    Prüfablauf, Low-Level-Funktionen, Wahrnehmungstrennschärfe und vor allem das Lateraltraining bestimmen die Kerninhalte dieses Aufbaukurses. Der Aufbaukurs ist in acht Übungsblöcke unterteilt und bietet folgende Inhalte:

     

    Zeitablaufplan Warnke-Aufbaukurs

    1. Block

    Einführung in den BUP (Brain-Boy® Universal Professional) zum Testen und Trainieren der Low-Level-Funktionen

    90 Minuten

    2.-3. Block

    Praktische Durchführung des Warnke®-Prüfablaufs in Kleingruppen im Rollenspiel unter Supervision

    180 Minuten

    4. Block

    Einführung in das Training mit dem Brain-Boy® Universal sowie das Visualisierungstraining

    90 Minuten

    5.-8. Block

    Einsatz und Anwendung des professionellen Lateral-Trainings: Alle Funktionen werden erklärt, erprobt sowie in anschließenden praktischen Übungen vertieft.

    320 Minuten

     

    Dieser Kurs versetzt Sie in die Lage, den Warnke-Prüfablauf und das darauf aufbauende Training künftig kompetent und sicher einzusetzen.
  • Sensomotorik - Grundlagen

    Sensomotorik und Reflexologie I  ( Grundkurs)

    Persistierende frühkindliche Reflexe erkennen und behandeln

     

    Nicht altersgerecht gehemmte Reflexe beeinträchtigen nachhaltig die motorische Entwicklung. Immer mehr Heranwachsende zeigen Auffälligkeiten im Bereich der Motorik. Fortbestehende frühkindliche Reflexe spielen hierbei oft eine wesentliche Rolle.

    Dies berührt nicht nur die tägliche Arbeit von Ergotherapeuten; auch etwa Logopäden und Pädagogen begegnen diesem Problem und seinen Auswirkungen auf ihrem ureigenen Arbeitsgebiet täglich.

    Sie erfahren in diesem Kurs etwas über die neuromotorische Entwicklung und ihre Bedeutung für die Grob- und Feinmotorik. Über eine kurze Darstellung der typischen Reflexhemmung erschließen Sie sich die wichtigsten Inhalte der sensorischen Reifung und deren Bedeutung für das Lernen.

    Der Kurs vermittelt Ihnen anhand von videogestützten Fallbeispielen einen soliden Überblick möglicher Aufälligkeiten. Sie erschließen sich praxistaugliche Erkennungsmerkmale und darauf aufbauende Trainingsschritte zur Förderung der motorischen Entwicklung. Das sichere Bewerten von Testergebnissen wird gemeinsam umfassend erarbeitet.

    Sie erfahren grundlegende Zusammenhänge zwischen der motorischen Entwicklung und der auditiven und visuellen Wahrnehmung; damit erweitern Sie nachhaltig Ihre fachübergreifenden Behandlungs- und Fördermöglichkeiten.

    Nach diesem Kurs werden Sie Hinweise auf fortbestehende frühkindliche Reflexe leichter erkennen und die darauf notwendigen Handlungsfolgen ableiten können.

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    Sensomotorik & Reflexologie II  (Aufbaukurs)

    Motorikförderung und Reflexbehandlung in der praktischen Anwendung

     

    Aufbauend auf den Inhalten des Grundkurses „Persistierende frühkindliche Reflexe erkennen und behandeln“ verdichten Sie Ihr Hintergrundwissen zu Test- und Trainingsmöglichkeiten.

    Zusammenhänge zwischen der neuro- und sensomotorischen Reifung und verschiedenen Entwicklungsstörungen werden Ihnen im Rahmen der vertiefenden Theorie verdeutlicht. Dabei wird auf Fragen der Anatomie und der Funktionsweise des Zentralen Nervensystems (ZNS) Bezug genommen.

    Fallbeispiele – auf Wunsch auch aus den Reihen der Teilnehmer - werden vorgestellt und besprochen. Der Zusammenhang zu Auffälligkeiten wie etwa KISS, AD(H)S, Sprachstörungen und Lernbeeinträchtigungen wird aufgezeigt.

    Ein langjährig praxisbewährtes Trainingsprogramm zur Förderung der sensomotorischen Entwicklung wird gemeinsam erschlossen und von den Teilnehmern aktiv erprobt. Für die verschiedenen Übungen sind die Teilnehmer gebeten, eine Gymnastikmatte oder Wolldecke mitzubringen.

    Mit Abschluss dieses Aufbaukurses verfügen Sie über ein fundiertes und gut durchführbares Test- und Trainingsmodell zur zielgerichteten Förderung von Fein- und Grobmotorik. Einer erfolgreichen Behandlung persistierender frühkindlicher Reflexe steht nun nichts mehr im Wege.

  • Warnke® - Themenkurse

    Neurophysiologischer Leseaufbau

    „Liest Du schon oder rätst Du noch?“

     

    In diesem Themenkurs erleben Sie den neurophysiologischen Leseaufbau nach Warnke®. Neurophysiologisch bedeutet hier, dass das Lernen auf gehirngerechte Art und Weise erfolgt.

    Das Lesen ist eine komplexe sensomotorische Leistung. Einige wesentliche Einzelleistungen werden im Mittelpunkt dieses Kurses stehen.

    Hintergrund und Bedeutung von Augenbewegungen für den Leseprozess werden gemeinsam erschlossen. Sie erfahren, wie man Augenbewegungen

    trainieren kann und wann und wie Farbfolien beim Lesen unterstützend wirken können.

    Verschiedene hilfreiche Lesestrategien für das Lesetraining werden Ihnen vorgestellt und praktisch erprobt. Sie erhalten hierdurch konkrete Einblicke in eine wirksame Förderung der Lesekompetenz; die hier gewonnenen Fähigkeiten können Sie künftig unmittelbar in Ihre praktische Arbeit einbinden.

    Ziel des Kurses ist es, Ihnen Trainingsmöglichkeiten zu vermitteln, nach deren Einsatz Ihre Klienten die Titelfrage eindeutig beantworten können: Entdecke die Möglichkeiten…


    ADS/ADHS und das Warnke®-Verfahren

    „Zappelphilip und Träumsusel“

     

    Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen gibt es ähnlich viele, wie es inzwischen Seminarangebote zu diesem Thema gibt. Doch welche Tests und Trainings helfen wirklich?

    Solide Antworten auf diese Frage finden Sie in diesem Themenkurs. Maßgeschneidert zeigen wir Ihnen, wie Sie sich die verschiedenen Module des Warnke® - Verfahrens für die Arbeit mit ADS/ADHS - Kindern sicher zugänglich und nutzbar machen können.

    Besondere Schritte des Lateral - Trainings, spezielle Wahrnehmungsübungen und Neurofeedback sind nur einige der spannenden und praxisnahen Übungen, die Sie erwarten.

    Erschließen Sie sich neue wirkungsvolle Hilfen!

     

    Rechenschwäche (Dyskalkulie)

    „Ursachen erkennen und Lösungen finden“

     

    Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen erhebliche Schwierigkeiten im Rechnen. In diesem Kurs erkennen Sie vertraute und neue Ursachen des Phänomens, die durch herkömmliches Üben nicht zu bewältigen sind.

    Rund vier Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler leiden unter einer akuten Rechenschwäche. In zunehmendem Maße sind pädagogische wie therapeutische Einrichtungen damit konfrontiert, den Betroffenen in geeigneter Weise weiterzuhelfen. Herkömmliches Üben führt dabei meist nicht zum gewünschten Erfolg. 

    Vor einem erfolgreichen Training steht eine geeignete Befunderhebung über die eigentlichen Ursachen des Phänomens. Im Kurs werden Ihnen typische zugrundeliegende Auffälligkeiten rechenschwacher Kinder und Jugendlicher vorgestellt. 

    Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse erschließen Sie sich – auch in konkreten praktischen Übungen – neue Wege, um Menschen mit Rechenschwäche in Zukunft besonders zielgerichtet begegnen und helfen zu können. Elemente des Warnke®-Verfahrens, die beispielsweise bei Lese-Rechtschreibschwäche und Aufmerksamkeitsstörungen erfolgreich eingesetzt werden, spielen dabei auch eine tragende Rolle.

     

    Lateral-Training für Fortgeschrittene I

    Lateralisiertes Hörtraining bei Wahrnehmungs-, Lese- und Rechenschwäche

     

    In diesem Kurs erleben Sie das Lateral-Training vor dem Hintergrund des täglichen Einsatzes in der Praxis. Der Inhalt dieses Kurses geht weit über die im Aufbaukurs vermittelten Kenntnisse hinaus.

    Sie arbeiten in kleinen Gruppen am Lateral-Trainer und erproben so seine verschiedenen Funktionen. Die vielfältigen Möglichkeiten werden auf praktische Trainingssituationen angewendet; unterschiedliche Strategien für typische Trainingsgruppen und –ziele werden systematisch vorgestellt und erarbeitet. Täglich erprobte Erfahrungen werden ausgetauscht und Impulse für erfolgreiches Training vermittelt, damit Sie künftig die weit reichenden Einsatzbereiche des Lateral-Trainers noch besser ausschöpfen können. Darüber hinaus werden Sie sicherer in der Anwendung des Lateral-Trainings.

    Dieser Themenkurs bietet tiefe Einblicke in die rein praktische Arbeit mit dem Lateral-Training; die technische Gerätebedienung wird weitestgehend vorausgesetzt aus der Teilnahme am Warnke-Aufbaukurs. Konkret werden Einsatzmöglichkeiten gezeigt für die Förderung von Klein- und Vorschulkindern Lese-Rechtschreibschwache Menschen Rechenschwache Kinder und Erwachsene (Dyskalkulie)

    Menschen mit Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsproblemen

    Zentrales Hörtraining mit Erwachsenen.

    Mit diesem Kurs stellen Sie für sich und Ihre Mitarbeiter sicher, dass der Lateral-Trainer umfassend in Ihrer Praxis Einsatz findet.

     

     

    Lateral-Training für Fortgeschrittene II

    Einsatz bei Tinnitus, Hörgeräteversorgung, psychischen Erkrankungen und mehr 

     

    In diesem Kurs erleben Sie das Lateral-Training vor dem Hintergrund des täglichen Einsatzes in der Praxis. Der Inhalt dieses Kurses geht weit über die im Aufbaukurs vermittelten Kenntnisse hinaus.

    Sie arbeiten in kleinen Gruppen am Lateral-Trainer und erproben so seine verschiedenen Funktionen. Die vielfältigen Möglichkeiten werden auf praktische Trainingssituationen angewendet; unterschiedliche Strategien für typische Trainingsgruppen und –ziele werden systematisch vorgestellt und erarbeitet. Täglich erprobte Erfahrungen werden ausgetauscht und Impulse für erfolgreiches Training vermittelt, damit Sie künftig die weit reichenden Einsatzbereiche des Lateral-Trainers noch besser ausschöpfen können. Darüber hinaus werden Sie sicherer in der Anwendung des Lateral-Trainings.

    Dieser Themenkurs bietet tiefe Einblicke in die rein praktische Arbeit mit dem Lateral-Training; die technische Gerätebedienung wird weitestgehend vorausgesetzt aus der Teilnahme am Warnke®-Aufbaukurs. Konkret werden Einsatzmöglichkeiten gezeigt für

     

    • die Behandlung von Ohrgeräuschen (Tinnitus)
    • die Unterstützung bei Hörgeräteversorgungen
    • die Förderung in der Altersheilkunde (Geriatrie)
    • den Einsatz bei psychischen Erkrankungen
    • Schlaganfallpatienten (Aphasie/Hemiparese)

     

     

    Sie haben die Möglichkeit, in diesem Kurs eigene konkrete Fallbeispiele einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Gemeinsam mit dem Referenten und den übrigen Kursteilnehmern entwickeln Sie so weiterführende Behandlungsansätze für Ihre praktische Arbeit.

    Mit diesem Kurs stellen Sie für sich und Ihre Mitarbeiter sicher, dass der Lateral-Trainer weitere Einsatzbereiche in Ihrer Praxis findet.

     

     

    Der Erweiterte Prüfablauf

    „Lieber ungefähr richtig als präzise falsch“

     

    Der Erweiterte Prüfablauf nach Warnke®/Scholtz bewährt sich schon seit vielen Jahren. Er umfasst die Abklärung von Grundfertigkeiten im Hören, Sehen und in der Motorik. Dabei wird er ständig an die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und die vielfältigen Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Praxis angepasst und entsprechend in der aktuellen Ausgabe des Handbuchs zum Prüfablauf für Sie fortgeschrieben.

    In diesem Themenkurs stellt Ihnen der Autor des „Handbuchs zum Prüfablauf“ die einzelnen Prüfschritte vor und erläutert Ihnen die jüngsten Neuerungen. Außerdem haben die Teilnehmer Gelegenheit, die Arbeit mit dem Handbuch, die Durchführung der Prüfschritte und die Erstellung des Befundberichtes praktisch zu erproben. Dieser zweitägige Themenkurs bietet auch ausreichend Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander.

    Elemente des Warnke®-Prüfablaufs werden im Rollenspiel unter Supervision vertieft. Darauf aufbauend werden die insgesamt mehr als 40 möglichen Prüfschritte des Erweiterten Prüfablaufs besprochen und praktisch angewendet.

    Ziel des Kurses ist es, Sie in dessen Anschluss in die Lage zu versetzen, auch den Erweiterten Prüfablauf in der dafür vorgesehenen Zeit kompetent und sicher zu vollziehen. Ihre Fähigkeit, aus den erhobenen Ergebnissen die richtigen Schlussfolgerungen und Trainingsempfehlungen für Ihre Klienten abzuleiten, wird nachhaltig gestärkt.

     

     

    Prüfabläufe professionell bewerten und dokumentieren

    Zeitsparende Auswertung und Berichterstattung mit MediTOOLs

     

    Berichte nehmen in allen helfenden Berufen zunehmenden Stellenwert ein und kosten viel Zeit. Diesen arbeitsintensiven Prozess zu erleichtern ist bei sehr vielen Praktikern ein echtes Anliegen.

    Sämtliche Elemente des Warnke®-Prüfablaufs und der dazu möglichen Erweiterungen werden hierzu elegant in der Auswertungs- und Dokumentationssoftware MediTOOLs erfasst. Anschließend kann per Mausklick ein maßgeschneiderter Bericht für Ärzte, Institutionen oder Betroffene / deren Eltern erstellt werden.

    Sehr praktisch wird Ihnen in diesem Themenkurs gezeigt, wie Sie künftig in wenigen Minuten genaue und professionelle Individualberichte erstellen; erhobene Daten sind für Sie jederzeit wieder zugänglich und auswertbar. So werden Trainingsfortschritte sicher erfasst und dargestellt. In Kleingruppen lernen Sie in diesen Themenkurs, sich künftig – auf diesem Gebiet – das Leben leichter zu machen!

     

     

    Zentrale Hörfunktionen professionell testen und trainieren

    Erfolgreiches Arbeiten mit dem Brain-Boy® Universal Professional

     

    Die zuverlässige Erfassung zentraler Hörfunktionen ist grundlegende Voraussetzung für jedes erfolgreiche Training zur Sprach- und Wahrnehmungsförderung. Dies gilt für die Abklärung durch Ärzte und Akustiker ebenso wie für Hör-, Sprach- und Wahrnehmungs­trainings durch Therapeuten und Pädagogen.

    Während man sich in Forschung und Lehre im Bereich zentraler Hörfunktionen teilweise noch immer mit der Klärung von Begrifflichkeiten beschäftigt, bietet das Warnke-Verfahren bereits solide in Studien überprüfte Test- und Trainingsmöglichkeiten. Die Wirksamkeit eines Verfahrens misst sich allein an dessen Erfolg.

    In diesem Themenkurs erfahren Sie in Theorie und Praxis, wie Sie die wichtigsten zentralen Hörfunktionen messen, auswerten und individuell fördern können. In Zweiergruppen erschließen Sie sich – kompetent angeleitet – die praktische Handhabung des Brain-Boy® Universal Professionals in seinen vielfältigen Möglichkeiten. Ausgehend von Ihrem persönlichen Erfahrungsstand haben Sie viel Zeit für Fragen und praktische Übungen. Der Einstieg in die Auswertungs- und Berichtssoftware „MediTOOLs“ (gesonderter Themenkurs) wird vorbereitet.

    Nach diesem Kurs können Sie zielsicher zentrale Hörfunktionen mit dem Brain-Boy Universal Professional (BUP) erheben und auswerten. Darauf aufbauend sind Sie in der Lage, die richtigen Entscheidungen für das anschließende Training Ihrer Klienten zu treffen.

     

     

  • Sensomotorik - Themenkurse

    Das Flexi-Programm

    „Neurophysiologische Bewegungsförderung daheim und in der Praxis“

     

    Viele Ihrer kleinen und großen Klienten weisen in zunehmendem Maße Auffälligkeiten und Trainingsbedarfe in den Bereichen Sensomotorik und Bewegung auf. Vielleicht suchen Sie bereits aktiv nach einfach  umsetzbaren Möglichkeiten für ein regelmäßiges häusliches  Trainingsangebot?

    Das Flexi-Programm nach Winfried Scholtz bietet Ihnen hierzu weit  reichende und leicht anwendbare Trainingsvorschläge. Nach von Ihnen durchgeführter kurzer Unterweisung können Ihre Klienten die einzelnen Trainingsschritte erfolgreich zuhause üben. So ergänzen Sie die Maßnahmen in Ihrer Praxis durch gezielte tägliche Übungen daheim und bieten „Hilfe zur Selbsthilfe“.

    In diesem Themenkurs werden Ihnen erprobte Übungsprogramme zur Förderung der motorischen Reifung bei Kindern und Erwachsenen vorgestellt. Im theoretischen Teil dieses Kurses geht es um Fragen der sensomotorischen Entwicklung und die Grundmodule des motorischen Lernens wie etwa homolaterale und kreuzlaterale Bewegungen und Bewegungssequenzen.

    Im praktischen Teil erschließen Sie sich unter Anleitung typische Bewegungsmuster für die neuronale Bahnung und die praktische Umsetzung dieser Bewegungsaufgaben im Trainingsprogramm „Flexi“. In Zukunft können Sie – kompetent unterwiesen in diesem Themenkurs – Ihren Klienten das Arbeitsheft zum Flexiprogramm an die Hand geben und so ein erfolgreiches Bewegungstraining außerhalb Ihrer Praxis ermöglichen.

    Spuren auf der Haut

    „Lernen mit den Fingerspitzen nach Oliver Künzel“

    Die Stärkung des Tastsinns hat nachhaltige Auswirkungen auf die Wahrnehmung im Hör- und Sehbereich. Oliver Künzel hat in seinem Buch „Spuren auf der Haut" aus einem einfachen Kinderspiel ein Trainingsprogramm entwickelt, das hierzu praktische Anleitung bietet.

    Hautnah lernen Sie dieses Programm kennen; wir zeigen Ihnen, wie Sie es bei der Förderung von Wahrnehmungsfähigkeiten erfolgreich einsetzen können. Mit Hilfe dieses Ansatzes können die sensorischen Stützsysteme und die neuromuskuläre Steuerung gestärkt werden. Dies führt zu einer Lockerung der Muskulatur und fördert die Bewältigung unerwünschter fortbestehender (persistierender) frühkindlicher Reflexe.

     

    Tanzen auf dem Papier

    Schreibmotorik und Fingerspiele, die die Feinmotorik fördern

     

    Im Mittelpunkt dieses Themenkurses steht die Schreibmotorik. Sie gehört neben der Bewegung des Mundes und der Augen zu den differenziertesten Bewegungen, zu denen der Mensch fähig ist. Zwischen diesen feinmotorischen Leistungen und der grobmotorischen Körpermotorik besteht ein schon seit langem anerkannter Zusammenhang.

    Bei der Entwicklung oder Behandlung von Störungen der Schreibmotorik geht es vor allem um die motorischen Muster, die ihr zu Grunde liegen. Sind diese Muster ausreichend automatisiert, gelingt das Schreiben leichter und besser. Wir stellen Ihnen erprobte Testmethoden und Übungen zur Befunderhebung vor. Darauf aufbauend erarbeiten wir uns in praktischen Übungen alltagserprobte Trainingsmöglichkeiten, die Sie unmittelbar nutzen können.

     

    Gleichgewicht & Koordination  

    Gleichgewichtsstörungen  besser behandeln und bewältigen

     

    Die Möglichkeiten einer fundierten Befunderhebung sowie darauf aufbauenden Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Vestibulärsystems sind begrenzt. Dieser Kurs vermittelt Ihnen Wege, mit denen Sie künftig zielsicher und erfolgreich Klienten auf diesen Gebieten fördern können.

    Am Anfang steht die Bewegungsanalyse. Bestehende Verfahren setzen hier sehr stark auf subjektive Betrachtung und Bewertung des Ist-Zustandes Ihres Klienten.

    In diesem Kurs erhalten Sie Zugang zu einem technisch gestützten Verfahren, das Ihnen objektive Daten für das anschließend darauf aufbauende Physio-Feedback-Training bietet. So entstehen Untersuchungsergebnisse, die therapeutisch eindeutig interpretierbar sind.

    Konkrete Anwendungsgebiete für dieses Verfahren um den Equilus Alpha sind:

     (Leistungs)-Sport: Optimierung der Mittellinienstabilität und des Gleichgewichts

    HNO: Schwindel/Störungen des vestibulären Sys tems

    Pädiatrie: Koordinations- und Konzentrationsstörungen

    Orthopädie/Chirurgie: Bänderläsionen, Hüftschäden, Knieverletzungen,  

    Veränderungen an der Wirbelsäule

    Neurologie: Hemiplegie / Nervenschädigungen

    Geriatrie: Gleichgewichts- und Kreislaufprobleme

    An die so durchgeführte Messung und Auswertung schließt sich ein dem ermittelten

    Leistungsstand des Klienten entsprechendes Training mit unterschiedlichen Aufgaben und Schwierigkeitsgraden an. Anhand der aufgenommenen Werte kann

    das weitere Training festgelegt und verfolgt werden. Auf diese Weise stellen Sie eine eindrucksvolle Behandlungsverlaufskontrolle und einhergehende Qualitätssicherung in Ihrer Praxis sicher.

    Ziel des Kurses ist es, Ihnen neue Möglichkeiten für ein besonders leicht einsetzbares und mobiles Mess- und Trainingsverfahren zu den oben beschriebenen Themenkreisen zu bieten.

     

    Einmal hin und einmal her

    Mittellinienstabilität mittels Wippbrett aktiv verbessern

     

    Störungen der Mittellinienstabilität stehen häufig in einem engen Zusammenhang zu schulischen Teilleistungsstörungen. Das Training der Mittellinienstabilität bietet sich in besonderer Weise als Ergänzung und Unterstützung zum Lateraltraining und zur besseren Automatisierung an.

    In diesem Sensomotorik-Themenkurs erleben Sie selbst die Möglichkeiten bewährter Übungsprogramme zur Förderung der motorischen Reifung bei Kindern und Erwachsenen. Im theoretischen Teil dieses Kurses geht es um Fragen der sensomotorischen Entwicklung und die Grundmodule des motorischen Lernens bezogen auf die Mittellinienstabilität und die grobmotorische Steuerung.

    Im Verlaufe des Kurses werden die drei Hauptrichtungen der Mittellinienstabilität gemeinsam erschlossen:

    Die Rechts-Links-Koordination steht in Zusammenhang mit der Hemisphären-Koordination und damit mit dem allgemeinen Leistungsvermögen.

    Die Vorn-Hinten-Koordination steht in Zusammenhang mit der Automatisierung und damit der Koordination von bewussten und unbewussten Leistungsanteilen.

    Die Rotation um die Mittellinie steht im Zusammenhang mit der Aktivierung. Die innere Aktivierung richtig zu dosieren ist entscheidend für die persönliche Leistungsfähigkeit.

    Der praktische Teil befasst sich mit den vielfältigen Trainingsvarianten zur Mittellinienstabilität. Diese werden mit dem Wippbrett demonstriert; dabei werden Sie die Möglichkeit haben, selbst die einzelnen Übungen und ihre Anleitung zu erproben.

    Schulischen Teilleistungsstörungen werden Sie nach Besuch dieses Kurses mit neuen Methoden erfolgreicher begegnen können.

     

    Spuren auf der Haut

    Lernen mit den Fingerspitzen nach Oliver Künzel

     

    Die Stärkung des Tastsinns hat nachhaltige Auswirkungen auf die Wahrnehmung im Hör- und Sehbereich. Oliver Künzel hat in seinem Buch „Spuren auf der Haut" aus einem einfachen Kinderspiel ein Trainingsprogramm entwickelt, das hierzu praktische Anleitung bietet.

    Hautnah lernen Sie dieses Programm kennen; wir zeigen Ihnen, wie Sie es bei der Förderung von Wahrnehmungsfähigkeiten erfolgreich einsetzen können. Mit Hilfe dieses Ansatzes können die sensorischen Stützsysteme und die neuromuskuläre Steuerung gestärkt werden. Dies führt zu einer Lockerung der Muskulatur und fördert die Bewältigung unerwünschter fortbestehender (persistierender) frühkindlicher Reflexe.

     

     

  • Psychotraumatologie

     

    Psychotraumatologie

    Reconflex-TT®

    1. Grundkurs

    für Therapeuten und Pädagogen

    vom 03.09.2010 bis 06.09.2010

     

    Die Vorstellung, dass traumatische Ereignisse  der Grund für psychische Störungen und Krankheiten sein können, findet sich bereits in den Schriften der Antike wieder. Ebenso gibt es Belege dafür, dass die Menschen seit frühester Zeit über Kenntnisse und Praktiken zur Milderung oder Behandlung traumatischer Erfahrungen in Form von Ritualen, Bräuchen oder Sitten verfügten. Dramen jeglicher Art gehören leider und unausweichlich zur menschlichen Erfahrung: Naturkatastrophen, Verlust von nahen Angehörigen, Unfälle, schwere Krankheiten, Kriege, Aggressionen stehen quasi auf der Tagesordnung.

     

    Die Evolution hat uns mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet, um mit gefährlichen und stressbesetzten Situationen umgehen zu können, gleichermaßen in psychologischer wie auch physiologischer Hinsicht. Trotzdem sind viele Menschen im Falle eines Traumas überfordert und die üblichen Bewältigungsmechanismen reichen nicht mehr aus.

     

    Moderne Therapieformen, beginnend mit Pierre Janet einerseits (immer noch hochaktuell) sowie Freud und Breuer andererseits (Psychoanalyse) haben versucht, Abhilfe zu schaffen. Zahlreiche therapeutische Verfahren, insbesondere innerhalb der Psychotherapie, haben sich vor allem dann als nur beschränkt wirksam erwiesen, wenn sie zu sehr auf das Gespräch als Mittel setzten. Neuere und ganzheitlich orientierte Verfahren tragen dem Faktor Rechnung, dass die ausschließliche Berücksichtigung psychologischer und neurobiologischer Aspekte nicht ausreichend ist. Idealerweise sollte daher ein therapeutischer Ansatz den Körper und seine Schmerzen, die Seele und ihre Verletzungen, den Geist mit seinen erschütterten Werten und letztendlich auch das gestörte Sozialleben behandeln.

     

    Anderen Menschen in Augenblicken der Not zu helfen ist notwendig und edel, erfordert aber auch spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten, besonders im therapeutischen Kontext. Falsches Handeln birgt  das Risiko einer Retraumatisierung der Person und ist sehr ernst zu nehmen. Lediglich gute Absichten und guter Wille sind daher fehl am Platze. Nicht aufgelöste Traumen des Behandlers können ebenfalls ein Hindernis für eine erfolgreiche Behandlung darstellen. Die praktischen Arbeiten während dieses Seminars bieten gute Gelegenheiten, an der eigenen Person die vorgestellten Techniken zu erproben und auch selbst davon zu profitieren.

     

    Dieses Seminar kann keine vollständige Ausbildung in Psycho-traumatologie bieten. Sein primäres Ziel, neben einer theoretischen Einführung in die Materie, ist die Vermittlung konkreter Möglichkeiten von Interventionen, die sich in der Praxis bewährt haben. Neben aller Technik sollten wir jedoch stets bescheiden bleiben angesichts des Leidens unserer Klienten und dabei nicht vergessen, dass sie auch auf unsere tiefe Solidarität und menschliche Wärme bauen können müssen.

     

    Programm / Überblick:

    • Psychotraumatologie in der Psychiatrie (Rückblick)
    • 3 Phasen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
    • Verhalten, Symptome, Gefährdungen
    • Neurobiologische Grundlagen des Traumas
    • Gedächtnis: Fatalität oder Chance
    • Reconflex-TT® - ein ganzheitlicher Behandlungsansatz für PTBS
    • Psychodynamik der unterbrochenen Verarbeitung
    • Behandlungsplan für die Praxis

    Methoden:

    • Seminar / Vortrag
    • Demonstration durch den Referenten mit Klienten
    • Praktische Übungen und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit- und untereinander

    Referent:

    Freddy Potschka

    Direktor des IFKA

    (Institut Français de Kinésiologie Appliqueé)

    Grenoble, Frankreich

     

    Termin:

    vom 03.09.2010 bis 06.09.2010

              

    Zeit:

    Freitag, von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

    Sonnabend: von 09.00 Uhr bis 18.15 Uhr

    Sonntag: von 09.00 Uhr bis 18.15 Uhr

    Montag: von 09.00 Uhr bis 14.45 Uhr

     

    Kosten:  

    495,00 Euro

     

    Veranstaltungsort und Anschrift für die Anmeldung:   

    Institut für OFTT

    Augustusburger Straße 228

    09127 Chemnitz

    Tel: 0371 / 2831838         Fax: 0371 / 2831837

    E-Mail: institut-oftt@gmx.de

     

    Hotelempfehlung:

    avenue hotel becker     0371 / 47 19 10

    Pension Art Novenau     0371 / 40 25 071

                   

    Bitte verwenden Sie das Anmeldeformular oder fordern Sie es

    formlos bei uns an.